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Linguistik

Dialektologie

Bedeutung/Definition
Linguistik: Teilgebiet der Linguistik, das sich mit der Erforschung der Dialekte (Mundarten) befasst. [2]
Begriffsursprung
von altgriechisch διάλεκτος‎ (dialektos)‎ „Redeweise, Mundart“ und λόγος‎ (logos)‎ „Lehre“ [2]
Synonyme
1) Mundartforschung, Mundartenforschung, Mundartenkunde/Mundartkunde
Anwendungsbeispiele
Die Dialektologie beschreibt und klassifiziert die Dialekte einer Sprache.
„Die Entstehung der Dialektologie, die Feststellung seiner sozialen und regionalen Differenzierung machen den Wortschatz zum bevorzugten Gegenstand.“ [2]
„Die traditionelle Dialektologie hat sich mit Mundarten und regionalen Sprachvarianten in erster Linie unter historisch- und soziolinguistisch-orientierten Fragestellungen beschäftigt (…).“ [2]
„Überblickt man von hier aus den Fragestellungen der pragmatischen Dialektologie, so fällt auf, dass an keiner einzigen Stelle speziell vom dialektalen Wortschatz, sondern immer nur generell vom Dialekt als einer Varietät eines Diasystems die Rede war.“ [2]
Die Dialektologie ist eine Teildisziplin der Sprachwissenschaft und beschäftigt sich mit der Erforschung von Dialekten. Die im 19. Jahrhundert einsetzende traditionelle Mundartforschung verstand sich als historisch-positivistische Disziplin und untersuchte vor allem ländlich-autochthone Dialektgebiete. Da die Mundarten ältere Sprachformen in grösserem Mass bewahren als die einer stärkeren Normierung unterworfene Hochsprache, zielte deren Analyse auf eine Rekonstruktion früherer Sprachzustände. Ausgehend von den USA und England wendet sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts die Dialektologie mit modernen linguistischen Methoden auch der Erforschung der Dialekte in ihrem sozialen und pragmatischen Kontext in sprachlich komplexen städtischen Agglomerationen und Zentren zu. Basis jeder dialektologischen Arbeit ist das Sammeln von Material und dessen Publikation in Wörterbüchern, Grammatiken und Monografien von Regionen und Orten, in Sprachatlanten sowie auf Tonträgern. [3]
Dialektologie ist eine Sprachwissenschaft, die sich auf das Verständnis von Dialekten konzentriert. Es ist Teil einer größeren Gruppe von Studien namens Soziolinguistik, die die vielen Elemente bewertet, die die Kommunikation in ganzen Kulturen oder in kleineren Gruppen prägen. Wenn Dialektologen die Sprache studieren, geht es ihnen hauptsächlich darum, herauszufinden, wie sich dieselbe Sprache auf der Grundlage einer Reihe von Umständen unterscheiden kann. Dies bedeutet nicht nur Änderungen der Aussprache, sondern kann auch Unterschiede in Wortwahl, Rechtschreibung und anderen Faktoren bedeuten.
Es kann ein wenig schwierig sein zu bestimmen, was einen Dialekt ausmacht. Die Dialektologie kann dies als die Erfüllung mehrerer flexibler Standards definieren. Dazu gehört, dass der Dialekt von Sprechern der Sprache, die ihn nicht verwenden, gut verstanden werden kann, und dass diejenigen, die den Dialekt verwenden, die von anderer verwendeter gemeinsamer Sprache verstehen können. Ein gutes Beispiel dafür könnte jemand sein, der einen amerikanischen Dialekt spricht, aber eine britische Fernsehsendung versteht; das nennt man gegenseitige Verständlichkeit. Dialektologie interessierte berücksichtigen auch, wie Sprecher des Dialekts ihre eigene Sprache wahrnehmen würden und ob sie sie als Teil einer größeren Sprache oder getrennt davon betrachten. Darüber hinaus können Dialekt oder Sprache manchmal politisch definiert werden, auch wenn sie Ähnlichkeiten mit einer anderen Sprache aufweisen. Die Staats- und Regierungschefs von Ländern könnten beispielsweise aus verschiedenen Gründen erklären, dass zwei Sprachen getrennt sind. [4]
Die Dialektologie hat sich – wie die Sprachwissenschaft überhaupt – aus der junggrammatischen Gleichschaltung befreit. Die Dialektologie hat die Soziolinguistik für sich erschlossen, inzwischen tummeln sich da auch Sprachtypologen. Aber Dialektologen und Sprachhistoriker haben immer noch eine ganze Reihe von gemein-samen Erkenntnisinteressen, und Dialektologen wie Jan Goossens, Peter Wiesinger und andere machen noch heute eine Menge Sprachgeschichte. Viktor Schirmunski begründet seine „Mundartkunde“ damit, „dass sich eine wissenschaftliche Geschichte der deutschen Sprache auf der Mundart-kunde aufbauen und dass sich eine historische Grammatik der deutschen Sprache auf die vergleichende Grammatik der deutschen Mundarten stützen muss“. [5] Wer einen oberdeutschen Dialektatlas aufschlägt, findet eine Gliederung nach mittelhochdeutschen Lauten; im „Schweizerischen Idiotikon“ oder im neuen „Bayerischen Wörterbuch“ (um nur zwei Beispiele zu nennen) stehen Belege aus historischer Zeit und solche aus heutiger Mundart nebeneinander im Wortartikel. Heute untersuchen Kollegen den Sprachwandel im sozialen Kontext oder in dessen Ausbreitung durch die Sprachgemeinschaft. Dialektologen nehmen also die Sprachgeschichte durchaus ernst.

Quellen:

⠀ Dialektologie. Deklination des Substantivs. – Ressource: https://www.verbformen.de/deklination/substantive/?w=Dialektologie

⠀ Dialektologie. Wortbedeutung. – Ressource: https://www.wortbedeutung.info/Dialektologie/

⠀ Anthony R. Rowley (München). Dialektologie und Sprachgeschichte. – Ressource: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110236606.150/pdf

die Wortarten Substantiv
Одушевленное/неодушевленное abstrakt
Genger feminin
Singular
Nominativ die Dialektologie
Genitiv der Dialektologie
Dativ der Dialektologie
Akkusativ die Dialektologie