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Linguistik

Dialekt

Ein Dialekt ist ein eigenes "sprachliches System", das eigene Regeln hat und parallel zur Standardsprache funktioniert. Es gibt Ortsdialekte, wie in der Westeifel, die nur in einem Radius von 30 Kilometern gesprochen und verstanden werden.
Andere Dialekte, wie das Brandenburgische, funktionieren in größeren Sprachräumen. Das Wort Dialekt stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet "Gespräch und Redensweise von Gruppen". Die Römer übernahmen das Wort aus dem Griechischen und gebrauchten es auf die gleiche Weise.
Bis zum Ende des Mittelalters war die Sprache der Professoren, Kleriker und Humanisten das Lateinische. Das Volk sprach Dialekt, je nach Ort und Region verschieden.
Die Unterschiede zwischen den Dialektsprechern traten erst seit Martin Luther und seiner einheitlichen Bibelübersetzung zu Tage. Die Frage war, in welcher Sprache die Bibel übersetzt werden sollte, sodass sie von der Nordsee bis nach Württemberg zu verstehen sei.
Auch die Buchdrucker hatten aus finanziellen Erwägungen ein reges Interesse daran, die Bibel in einem einheitlichen, überall verständlichen Deutsch zu drucken und in hoher Auflage zu verkaufen. [2]
Unter einem Dialekt versteht man die Art und Weise, wie man eine Sprache spricht. Der Begriff "Dialekt" kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet übersetzt "Redeweise von Gruppen". [3] Häufig spricht man in diesem Zusammenhang auch von der "Mundart", was ein anderes Wort für "Dialekt" ist. [3]
Ein Dialekt ist eine von der Standardsprache abweichende Redensart. Du kannst Dir einen Dialekt wie eine Unterkategorie der "normalen" Sprache vorstellen. Hochdeutsch, oder auch Standarddeutsch, ist die Art der deutschen Sprache, die Dir in der Schule beigebracht wird und die zum Beispiel in Büchern oder den Nachrichten verwendet wird. Wenn jemand Deutsch als Fremdsprache lernt, dann spricht und schreibt er nach den Regeln des Standarddeutschs. Ein Dialekt weicht von diesen Regeln ab und bildet eine eigene sprachliche Form, er variiert. Deshalb zählt der Dialekt, neben der Jugend- und Umgangssprache sowie den Anglizismen, zu den Sprachvarietäten.
Außerdem sind Dialekte örtlich geprägt. In Deutschland spricht man beispielsweise überwiegend Hochdeutsch, doch im Bundesland Sachsen beispielsweise verständigt man sich auch auf Sächsisch. Eine Gruppe von Menschen verwendet also einen Dialekt, der sie sprachlich von anderen abgrenzt. Dabei gibt es Ortsdialekte, die nur in einer kleineren Gegend gesprochen werden und Dialekte, die in großen Sprachräumen gebraucht werden. [3]
Der deutsche Sprachraum mit seiner starken territorialen Gliederung, seiner wechselhaften politischen Geschichte und seiner als Resultat einer dialektalen Durchmischung entstandenen Standardsprache hat eine kleinräumig ausgeprägte Mundartlandschaft. Die ältesten fassbaren Zustände der deutschen Sprache (Althochdeutsch, Altniederdeutsch) weisen bereits das bis heute existierende Dialektkontinuum Oberdeutsch-Mitteldeutsch-Niederdeutsch auf. Das im deutschen Sprachraum deutlich hervortretende Verhältnis zwischen Ortsdialekt, Landschaftssprache (Regionalsprache) und Standardsprache („Hochsprache“) ist in der Frühen Neuzeit mit der Herausbildung der deutschen Standardsprache (Lutherische Bibelsprache, Kanzleisprachen) als Ausgleichsform aus allen drei deutschen Dialekträumen auf mitteldeutscher Grundlage entstanden. In diese Zeit fallen auch erste Verwendungen des Fremdworts Dialektus, es gesellt sich die Lehnschöpfung Mundart von Philip von Zesen (1619–1689) hinzu. Mit der Existenz landschaftlich unterschiedlicher Sprechweisen und der als Kontrastfolie immer breiteren Raum gewinnenden und mehr und mehr funktionale Domänen übernehmenden Standardsprache entstehen sowohl negative (sozialer Indikator, Sprachbarriere) als auch positive (Heimat, Identität) Sprechereinstellungen und Dialektbewertungen. Gegenwärtig sind Dialekt und landschaftliches Sprechen im deutschen Sprachraum geprägt von (auch medialer) Affirmation und Popularität einerseits, vom Rückgang und Schwund vor allem der Orts- beziehungsweise Basisdialekte im mittel- und niederdeutschen Sprachraum zugunsten eher großlandschaftlich geprägter Sprechweisen (Regionalsprachen) andererseits. [4]
Akzente kann man leicht mit Dialekten verwechseln. Wie kannst du also bestimmen, ob ein Dialekt oder Akzent gesprochen wird? Ein Akzent bezieht sich auf die Aussprachegewohnheiten einer Muttersprache in einer anderen Sprache. Ein Französisch-Muttersprachler, der Deutsch spricht, hat oft einen französischen Akzent. Das bedeutet, dass er deutsche Wörter so ausspricht, als würde er seine Muttersprache sprechen. Wir Deutschen wiederum sind bekannt dafür, oft einen ziemlich deutschen Akzent zu haben, wenn wir Englisch sprechen. Da einige Laute, wie das englische [th], nicht in unserer Sprache vorkommen, tendieren manche Menschen dazu, es wie einen bekannten Laut in ihrer Muttersprache auszusprechen, etwa wie ein [s] oder manchmal wie ein [f]. Das wäre dann Englisch mit deutschem Akzent.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch wenn es jetzt etwas einfacher geworden ist, Sprachen von Dialekten und Akzenten zu unterscheiden, gibt es natürlich immer Fälle, wo doch wieder alles anders ist. Denn obwohl die politischen Kriterien zur Definition einer Sprache oft über den sprachlichen stehen, ist es im Fall von Österreich so, dass die Amtssprache Deutsch ist – und nicht Österreichisch. Österreichisches Deutsch zählt also als Dialekt der hochdeutschen Sprache.
Beispiel Akzent: Ein Französisch-Muttersprachler spricht deutsche Wörter so aus, als würde er seine Muttersprache sprechen.
Dialekte Beispiele: In Österreich ist die Amtssprache Deutsch, nicht Österreichisch. Österreichisches Deutsch zählt also als Dialekt der hochdeutschen Sprache. Auch Hessisch und Berlinerisch sind Dialekte des Deutschen. [5]

Quellen:

⠀ Analyse. Deklination des Substantivs. – Ressource: https://www.verbformen.de/deklination/substantive/?w=Dialekt

⠀ Dialekte. Deutsche Geschichte. – Ressource: https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/geschichte_der_dialekte/index.html

⠀ Unterschiede: Dialekt oder Akzent – oder andere Sprache? – Ressource: https://de.babbel.com/de/magazine/wissenswertes-ueber-sprachen-dialekte-und-akzente

die Wortarten Substantiv
Одушевленное/неодушевленное abstrakt
Genger maskulin
Singular
Nominativ der Dialekt
Genitiv des Dialektes/Dialekts
Dativ dem Dialekt/Dialekte⁶
Akkusativ den Dialekt
Plural
Nominativ die Dialekte
Genitiv der Dialekte
Dativ den Dialekten
Akkusativ die Dialekte