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термінологічний словник

Electronic Multilingual Terminological Dictionary


Linguistik

Ausdruck

Bedeutung/Definition
1) Sprachforschung, Semiotik: ein Wort oder eine Gruppierung von Worten
2) Logik: eine bestimmte Aussage
3) Mathematik, Programmierung: ein syntaktisches Konstrukt
4) Psychologie: die Körperhaltung, Mimik, Miene, Gestik, etc.
5) Kunst: ein Stil des Künstlers
6) formale Sprachen: ein regulärer Ausdruck
7) Linguistik: diejenige der Sprachfunktionen, die darin besteht, dass Menschen beim Sprechen etwas über sich preisgeben (keine Mehrzahl)
8) Linguistik: die konkret realisierte Seite der Sprache (schriftlich, mündlich) (keine Mehrzahl)
9) Symbol, Kennzeichen (häufig in Formulierungen wie Ausdruck von, für, Ausdruck mit Genitiv) (keine Mehrzahl)
Begriffsursprung
Neubildung im 18. Jahrhundert zur französischen Expression‎, jedoch schon in der Mystik: „Art zu sprechen, Redensart, Wort, (künstlerische) Gestaltung“
Synonyme
4) Verhalten
Gegensatzwörter
7) Appell, Darstellung
Übergeordnete Begriffe
7) Sprachfunktion
Untergeordnete Begriffe
1) Fachausdruck, Kraftausdruck, unpersönlicher Ausdruck
2) Lambda-Ausdruck
4) Gefühlsausdruck, Gesichtsausdruck, Mikroausdruck
4) Gebärde, Gestik, Mimik
Anwendungsbeispiele
1) Der Ausdruck "Betrüger" kann eine Beleidigung sein.
1) „Ich gebrauche seine Ausdrücke spontan wie meine eigenen.“
2) Dieser Ausdruck ist immer richtig und wird Tautologie genannt.
3) Dieser Ausdruck kann nie ausgeführt werden, da es ein toter Kode ist und nie erreicht werden kann.
4) In ihrem Gesicht war ein Ausdruck der Verwunderung.
5) Gefallen am Ausdruck von Aktionskünstlern wie Hermann Nietsch zu finden ist nicht jedermanns Sache.
6) „Mit dem Symbol ^ lassen sich Komplemente von Zeichenmengen bilden. Der reguläre Ausdruck [^0-9] beschreibt die Menge der Ein-Zeichen-Wörter, die nicht mit einem der Zeichen aus {0, 1, …, 8, 9} übereinstimmen.“
7) Ausdruck ist neben Appell und Darstellung eine der Sprachfunktionen, die wir vollziehen, sobald wir uns äußern.
7) Ausdruck meint die Informationen, die Sprecher beim Sprechen über sich selbst preisgeben, z.B., welchen Geschlechts sie sind, in welcher Stimmung sie sind, usw.
7) „Wir nennen die semantische Relation des Lautzeichens zum Täter der Sprechtat den Ausdruck und die semantische Relation des Lautzeichens zum Adressaten den Appell.“
8) Ein Zeichen hat zwei Seiten: Ausdruck und Inhalt. Der Ausdruck des sprachlichen Zeichens „Buch“ etwa sind dabei vor allem entweder die Buchstaben- oder die Lautfolge.
9) Sein Verhalten war ein deutlicher Ausdruck seiner Angst.
9) Das Kunstfliegen gilt als die Königsdisziplin des Flugsports. […] Die Sehnsucht des Menschen nach dem Fliegen findet im Kunstfliegen ihren höchsten Ausdruck.“
Redensart/Redewendungen
1) etwas zum Ausdruck bringen
2) Das ist gar kein Ausdruck.
3) Dieser Ausdruck ist mir nicht geläufig.
Typische Wortkombinationen
1) seinem Unmut Ausdruck verleihen
9) (in etwas) zum Ausdruck kommen
Wortbildungen
Adjektive:ausdrücklich, ausdrucksvoll
Substantive: Ausdrucksmittel, Ausdrucksstärke, Ausdrucksvermögen, Ausdrucksweise
7) Ausdrucksfunktion
8) Ausdrucksebene, Ausdrucksseite
9) Ausdrucksform
https://www.wortbedeutung.info/Ausdruck/

1. Wort, Bezeichnung, Terminus, Wendung
ein gewählter, umgangssprachlicher, fachsprachlicher, mundartlicher, ordinärer A
einen Ausdruck nicht verstehen, nicht kennen
Ausdrücke gebrauchen, im Munde führen, an sich haben (derbe Wörter, Schimpfwörter gebrauchen)
sich im Ausdruck vergreifen (in unangemessenem Ton sprechen)
WENDUNGEN, REDENSARTEN, SPRICHWÖRTER
das ist gar kein Ausdruck! (das ist viel zu schwach ausgedrückt, zu zurückhaltend formuliert)
2. Sprachlicher Stil, Ausdrucksweise
Grammatik
ohne Plural
sie besitzt große Gewandtheit im Ausdruck
3. Aussagekraft, künstlerische Gestaltung
Grammatik
ohne Plural
ein Gedicht mit viel Ausdruck vortragen
sein Gesang, sein Spiel ist ohne Ausdruck
4. Äußeres, sichtbares Zeichen, in dem sich eine innere Beschaffenheit oder Struktur widerspiegelt; Kennzeichen
Grammatik
ohne Plural
Monumentalität ist der Ausdruck dieser Epoche
5. Eine Äußerung mit dem Ausdruck (mit der Bekundung) tiefen Bedauerns zurücknehmen
(gehoben) einer Sache Ausdruck geben/verleihen (etwas zu erkennen geben, äußern)
in ihren Worten kam ihre Verbitterung zum Ausdruck (drückte sich darin aus)
Miene, [Gesichts]zug o. Ä., der Widerspiegelung einer psychischen Verfassung, einer Gemütsbewegung, Einstellung u. a. ist
Grammatik
Plural selten
sein Gesicht bekam einen ärgerlichen Ausdruck
durch eine spezielle Zeichenreihe dargestellte Aussage
Gebrauch
Mathematik
BEISPIEL
(Informatik) reguläre Ausdrücke (spezielle Zeichenketten)
https://www.duden.de/rechtschreibung/Ausdruck_Wort_Bezeichnung_Stil

Ausdruck als Sprachfunktion
Karl Bühler verwendet „Ausdruck“ in seinem Zeichenmodell (eher Kommunikationsmodell) auf einer anderen Ebene. Der Ausdruck ist hier – ausgehend vom Sprecher – ein „Symptom“, drückt beispielsweise dessen Stimmung aus und darf nicht mit dem zeichentheoretischen „Ausdruck“ gleichgesetzt werden (siehe auch: Organon-Modell). In diese Richtung geht die Vorstellung des Ausdrucks in der Ästhetik des 18. Jahrhunderts, die einen subjektiven und suggestiven Kommentar zu einem objektiven Inhalt meint: dasselbe Wort kann mit ängstlichem oder mutigem Ausdruck gesprochen werden, ein musikalischer Ton kann ausdrucksvoll oder ausdruckslos gesungen werden. Hier ist der Ausdruck nicht Stellvertreter für seinen Inhalt, sondern bietet Anhaltspunkte zu seiner Deutung. Zugleich erhielt die textlose Instrumentalmusik als „Ausdruck ohne Inhalt“ eine besondere Bedeutung (vgl. Nonverbale Kommunikation).
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausdruck_(Sprachwissenschaft)


die Wortarten Substantiv
Одушевленное/неодушевленное abstrakt
Genger maskulin
Singular
Nominativ der Ausdruck
Genitiv des Ausdruckes/Ausdrucks
Dativ dem Ausdruck/Ausdrucke
Akkusativ den Ausdruck