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Linguistik

Bilingualismus

Bilingualismus – zusammengesetzt aus dem Lateinischen „bi“ (zwei) und „lingua“ (Zunge, Sprache) – bedeutet Zweisprachigkeit, also das Verstehen und Sprechen zweier Sprachen. Zweisprachigkeit ist die häufigste Form der Mehrsprachigkeit, d.h. des Erwerbs von zwei oder mehr Sprachen.
Es wird unterschieden zwischen individuellem und gesellschaftlichem Bilingualismus:
individuell: eine Person spricht zwei oder mehr Sprachen
gesellschaftlich: innerhalb einer Gesellschaft werden zwei oder mehr Sprachen gesprochen (z.B. in Kanada Französisch und Englisch als Amtssprachen)
Es gibt unterschiedliche Lebensbedingungen für den Erwerb zweier Sprachen. So kann von Geburt an zweisprachig erzogen werden, wenn die Eltern jeweils eine eigene Muttersprache haben. Außerdem kann es vorkommen, dass beide Eltern gleiche Sprachen sprechen, die sich aber von der Umgebungssprache unterscheidet. Ein Kind kann auch mit seinen Eltern aus einem Land emigrieren und wird dann im Einwanderungsland z.B. eingeschult.
Aus diesen Möglichkeiten unterscheidet die Wissenschaft:
simultan bilingualen oder Doppelspracherwerb, d.h. bereits sehr früher Zweispracherwerb in den ersten Lebensjahren.
sukzessiv zweisprachigen oder natürlichen Zweitspracherwerb, d.h. bis zum 2. – 3. Lebensjahr lernt das Kind z.B. die Muttersprache beider Eltern. Erst mit Eintritt in den Kindergarten wird eine zweite Umgebungssprache erworben.
https://www.yomma.de/glossar/bilingualismus/

Ist Bilingualität eine Frage der Fähigkeit?
Es existiert der Glaube, dass man wahre Zweisprachigkeit erst dann erlangt hat, wenn man beide Sprachen gleichermaßen beherrscht. Der ideale bilinguale Mensch hat darüber hinaus tiefreichende Kenntnisse der Kultur, Geschichte und Gesellschaft, versteht die verschiedenen Dialekte und weiß, wann man sie einsetzen muss, um wie ein Muttersprachler sprechen zu können.
Diese Bedingung des absoluten Könnens widerspricht dabei unserer realen Auffassung von bilingualen Personen. Professor Emeritus François Grosjean hat in seinen Arbeiten zur Zweisprachigkeit festgehalten, dass bilinguale Menschen ihre zwei Sprachen soweit beherrschen, wie sie sie auch brauchen. Es ist üblich, dass eine der beiden Sprachen dominant ist. Die Fähigkeit, in beiden Sprachen schreiben und lesen zu können, muss nicht vorhanden sein.
Zweisprachigkeit als Translanguage
Translanguage bedeutet, dass zweisprachige Menschen ihre beiden Sprachen kombinieren und damit quasi eine neue Art und Weise erfinden, sich auszudrücken. Nein, das ist kein Zeichen von mangelndem Sprachverständnis, im Gegenteil – es zeigt es viel mehr, wie groß das Sprachverständnis ist und wie sehr diese beiden Sprachen dabei verknüpft werden.
Dennoch tragen Ausdrücke wie “Denglisch” (Deutsch-Englisch) oder “Spanglish” (Spanisch-Englisch) eine negative Konnotation in dem Sinne, dass sie als einfache Vermischung von zwei Sprachen gesehen werden. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Zweiprachige Menschen sind weder faul, noch dumm, wenn sie zwei Sprachen kombinieren. Sie leihen sich Ausdrücke und wechseln in ihrem Repertoire hin und her, und erweitern so ihre Möglichkeiten, sich sprachlich auszudrücken. In einem Gespräch mit jemanden, der nur eine Sprache beherrscht, sind sie natürlich in der Lage, nur bei dieser Sprache zu bleiben.
https://blog.lingoda.com/de/was-bedeutet-es-zweisprachig-zu-sein/

Mit Bilingualismus oder Zweisprachigkeit wird das Phänomen bezeichnet, zwei Sprachen zu sprechen oder zu verstehen. Die Bezeichnung kann sich sowohl auf Einzelpersonen als auch auf ganze Gesellschaften beziehen . Bilingualismus kann ebenso die entsprechende Forschungsrichtung bezeichnen, die das Phänomen selbst untersucht. Zweisprachigkeit ist eine Form des Mehrsprachigkeit. Zweisprachigkeit, Mehrsprachigkeit und Polyglossie können alle als Überbegriffe für dasselbe Phänomen verwendet werden.

https://educalingo.com/de/dic-de/zweisprachig

Aufgrund von mehreren Autoren, die über die zweisprachige Erziehung ihrer Kinder mit positiven Ergebnissen berichteten, gab es nach 1950, besonders in Kanada, Amerika und Belgien, einen positiven Wandel in der Denkweise bezüglich zweisprachig aufwachsender Kinder. Sprachwissenschaftler stellten plötzlich Thesen auf, wie z.B. dass zweisprachige Kinder eine zweite Sprache spielend leicht erlernen, während einsprachige Kinder diese später in der Schule nur mit Mühe lernen. Außerdem sind sie davon ausgegangen, dass Zweisprachige sprachinteressierter, sprachgewandter, intelligenter, toleranter und offener als einsprachige Kinder seien.[3] In der Schlussbetrachtung der vorliegenden Arbeit wird noch einmal ausführlich zu den Vor- und Nachteilen einer zweisprachigen Erziehung Stellung genommen. Es soll u.a. geprüft werden, ob die eben erwähnten Ur- und Vorurteile über Zweisprachigkeit in der Praxis wirklich wahr sind.
70 Prozent der Bevölkerung sprechen heutzutage mehr als eine Sprache und 50 Prozent der Kinder dieser Welt eine andere Sprache in der Schule als im Elternhaus. In Deutschland wachsen 20 Prozent der Kinder zweisprachig auf.[4] Obwohl viel Literatur zum Thema Zweisprachigkeit existiert, erweist es sich dennoch nach wie vor als schwierig, eine passende Definition zu finden. Jeder Versuch einer Definition ist subjektiv vom jeweiligen Autor geprägt, da es mehrere Maßstäbe geben kann, welche die Zweisprachigkeit definieren.
https://www.grin.com/document/94545

Quellen:

⠀ https://educalingo.com/de/dic-de/zweisprachig

die Wortarten Substantiv
Одушевленное/неодушевленное abstrakt
Genger maskulin
Singular
Nominativ der Bilingualismus
Genitiv des Bilingualismus
Dativ dem Bilingualismus
Akkusativ den Bilingualismus