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Linguistik

Architektonik

1. Wissenschaft vom Bauen, von der Baukunst
[kunstgerechter] Aufbau eines Bauwerks
Beispiel:
die Architektonik der Loireschlösser
2. strenger, gesetzmäßiger [künstlerischer oder geistiger] Aufbau
Beispiel:
die Architektonik des menschlichen Körpers, einer Dichtung
https://www.duden.de/rechtschreibung/Architektonik

Bedeutung/Definition
1) kein Plural: wissenschaftliche Baukunst
2) die stilistische Ausführung, Gestaltung eines Bauwerks
3) Technik: die in einem Gerät verbaute Basistechnologie, im Gegensatz zu eher peripheren Bestandteilen
Abkürzung
Arch.
Begriffsursprung
Architektur geht auf die gleichbedeutende lateinische Hybridbildung architectūra‎ zurück und existiert im Deutschen seit der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Das Wort „Architektur“ ist zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern ἀρχή‎ (arché)‎ „Anfang“, „Ursprung“, „Grundlage“, „das Erste“ und τέχνη‎ (téchne)‎ „Kunst“, „Handwerk“, auch tectum‎ „Gebäude“ aus dem Lateinischen. Es ließe sich daher wörtlich mit „Erstes Handwerk“ oder „Erste Kunst“ übersetzen.
Synonyme
2) Bauart, Bauweise, Baustil
Untergeordnete Begriffe
1) Freiraumarchitektur, Gartenarchitektur, Innenarchitektur, Kriegsarchitektur, Landschaftsarchitektur, Monumentalarchitektur, Nachkriegsarchitektur, Sakralarchitektur, Scheinarchitektur, Solararchitektur, Weltraumarchitektur
2) 20er-Jahre-Architektur, Kapellenarchitektur, Mausoleumsarchitektur, Tempelarchitektur
3) Hardwarearchitektur, Prozessorarchitektur, Softwarearchitektur
[*] Machtarchitektur

Anwendungsbeispiele
1) Unser Sohn möchte Architektur studieren und später Geschäftshäuser in Fernost bauen.
2) Die Architektur dieser Landhäuser gefällt mir sehr gut.
2) „Die gleichförmige, gedrungene deutsche Architektur – Kirchen und Verwaltungsgebäude und Bungalows – war unverkennbar und sah bombensicher aus, für die Ewigkeit gebaut, als stünden die Häuser in Berlin und nicht in dieser weit entfernten Ebene in der Namib wüste.“
3) Die meisten heutigen PCs basieren auf der x86-Prozessor-Architektur.
https://www.wortbedeutung.info/Architektur/

Die transzendentale Methodenlehre ist der zweite Teil der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant. Die Methodenlehre im Gesamtzusammenhang der Kritik der reinen Vernunft Zur Beschreibung der Aufgabenstellung der transzendentalen Methodenlehre verwende Kant die Metapher eines Gebäudes. In der transzendentalen Elementarlehre, dem ersten Teil der KrV, wurde untersucht, welche Art von Gebäude man mit dem vorhandenen „Bauzeug“ errichten kann. Es reicht wegen der Grenzen der Vernunft nicht für den erträumten Turm bis an den Himmel, sondern nur zu einem Wohnhause. In der Methodenlehre soll nun der Bauplan für dieses Gebäude skizziert werden. Sie enthält die „Bestimmungen der formalen Bedingungen eines vollständigen Systems der reinen Vernunft“.
Wissenschaft vom Bauen, von der Baukunst Aufbau eines Bauwerks strenger, gesetzmäßiger Aufbau. Wissenschaft vom Bauen, von der Baukunst.
https://educalingo.com/de/dic-de/architektonik

Die folgende Grafik zeigt Ihnen zunächst einmal alle Textarten, die eine Website braucht: In der Abbildung sind zwei Felder grau hinterlegt. Der Grund: Diese beiden Text-Elemente finden sich auch in gedruckten Werbematerialien. Alle anderen sind im Printbereich nicht bzw. kaum vorhanden. Schon aus diesem Grund ist es unmöglich, Internet-Texte wie im gedruckten Werbemittel aufzubauen. Das Internet verlangt nicht nur mehr Text, sondern auch mehr Konzeption.



Textart 1: Teaser / Anschreiber
Headlines und Kurztexte machen Appetit auf mehr, führen zum nächsten Klick und damit in den Inhaltstext hinein. Zwei Variationen des Anschreibers gibt es: den journalistischen Anschreiber und den werblichen Teaser. Der journalistische Anschreiber macht durch eine Kurzbeschreibung des wesentlichen Inhalts Appetit auf die ganze Meldung. Der werbliche Teaser liefert nur eine Teilinformation, einen spektakulären Ansatzpunkt und macht so Lust auf mehr. Gerade auf Portalseiten müssen Teaser oder Anschreiber und ihre Headlines – oft unterstützt durch Bildinformationen – vermitteln, was Sie anbieten und warum der nächste Klick sich lohnt. Sie müssen schnell zum Punkt kommen. Dafür haben Sie, je nach Konzept, oft gerade einmal 100 bis 400 Zeichen. Und hier muss so viel Aktivierung stattfinden wie nur möglich. Durch konkreten Nutzen, Neugier, eine motivierende Führungsfloskel.

Textart 2: Inhaltstexte
Der eigentliche Werbetext. Auch er hat eine Headline-Text-Struktur. Daumenregel für die Satzlänge im Text: Orientieren Sie sich an der Obergrenze der optimalen Verständlichkeit. Und die liegt bei 9 Wörtern pro Satz (Spielraum bis 14 Wörter). Bei mehreren Headlines: Geben Sie sich besondere Mühe mit dem Seitentitel. Er ist für Suchmaschinen wichtig und sollte das wichtigste Schlüsselwort der Seite aufgreifen. Der Text ist kurz, klar, prägnant und gespickt mit Vorteilen.

Textart 3: Volltext oder vertiefende Texte
Die Hauptvorteile Ihres Produkts hat Ihr Inhaltstext vermittelt. Jetzt kommen die vielen
weiteren Besonderheiten, die je nach Besucher kaufentscheidend sind. Der Eine bevorzugt bestimmte Materialien, für den Anderen ist leichte Pflege wichtig, und ein Dritter findet Zugang zu Ihrem Produkt durch seine Entstehungsgeschichte, durch Referenzen, Gebrauchsbeispiele oder oder oder… Jetzt steigt das Interesse des Besuchers, und Sie haben die Möglichkeit, ihn in Ihre Produkt-Präsentation zu „verwickeln“. Und wenn Sie Ihrem Besucher dabei Wahlmöglichkeiten anbieten, wird er die reinen Produktinformationen nach Gusto mit Ihren „Geschichten“ anreichern und so seine Kaufentscheidung treffen und absichern.

Textart 4: Führungstexte
Ob „Schnäppchenpreise – Jetzt zugreifen!“, ob Hinweisschilder „zur Kasse“, ob der Name des Verkäufers auf einem Namensschild: Viele Textinformationen begleiten den Einkauf im „richtigen Leben“. Auch im Internet benötigen wir diese kleinen Helfer. Unterschätzen Sie also diese kleinen Floskeln nicht: Button-Beschriftungen oder Funktions-Texte wie „Bitte klicken Sie hier“ entscheiden mit über den Erfolg. Durch diesen verbalen Orientierungs¬apparat nehmen Sie Ihren Besucher wie ein guter Verkäufer an die Hand und führen ihn zur Bestellung.

Textart 5: Links und Headlines
Für einen Texter immer eine Herausforderung: Organisiert man doch durch clevere Verlinkung die Vernetzung und Verdichtung von Internet-Information. Links führen weiter und zeigen ergänzende Informationen und Medien. Wie man sie textet? Gut getextete Links wirken wie gut getextete Headlines. Sie
– zeigen Vorteile für den Leser,
– beschreiben, was da kommt,
– liefern Lesern manchmal nur das richtige Schlüsselwort,
– machen neugierig,
– fordern auf, etwas zu tun.

Textart 6: Technische Texte
Nicht immer notwendig, aber wenn doch, ist auch hier Klartext wichtig: Manche Shops erfordern auf der Besucherseite die richtige Software. Manchmal eine bestimmte Browser-Version, manchmal ein bestimmtes Zusatzprogramm, um Animationen, Ton oder Dokumente tatsächlich betrachten zu können.
Die Installation von Software oder die Bereitstellung von Programmen, die zur Betrachtung Ihres Angebots notwendig sind, erfordern Eingriffe in den PC Ihres Shop-Besuchers, unter Umständen Eingriffe in eine stabile Oberfläche, mit der Ihr Besucher bisher zufrieden war.
Sind solche Maßnahmen nötig, verabschieden sich viele Besucher noch vor der Ausführung. Deshalb sollten Sie solche Aktionen grundsätzlich meiden. Derartige Aufforderungen scheinen mittlerweile auch endlich aus Shops zu verschwinden. Wenn‘s doch einmal nötig ist: Für die verbleibenden Besucher benötigen Sie einen Text, der mehr ist, als bloßer technischer Hinweis. Erklären Sie, warum eine bestimmte Komponente nötig ist, wie sich beispielsweise die Bildschirmdarstellung verändert und wie „was-immer-auch-zu-tun-ist“ im Klartext vor sich geht.

Textart 7: Im Quelltext
Beide Texte, um die es hier geht, sind auf dem Bildschirm nicht sichtbar. Und trotzdem braucht jede einzelne Seite Ihres Webauftritts den so genannten Title Tag und eine Kurzbeschreibung oder „Description“ im Quelltext. Weil beide in der Suchmaschine erscheinen – und weil beide ganz wesentliche Bausteine bei der Optimierung für Suchmaschinen sind.

Textart 8: Begleittexte
Texte dieser Ebene gehen weit über die werbliche Produkt-Präsentation und -Auslobung hinaus – und bieten größte Chancen, den Produktverkauf durch eine neue Perspektive zu unterstützen. Zu dieser Ebene rechnet man Hilfstexte, pädagogische Begleittexte, Features, den elektronischen Coach oder Einkaufsberater, Kundenbewertungen und so weiter. Manchmal ist es aber auch – ganz unpersonifiziert – ein einfacher klarer Text, wie man in einem speziellen Shop nun bestellt und wie schnell die Ware eintrifft. Oder ein „Herzlich willkommen“ für einen neuen Besucher. Es geht eben immer um einen Verkaufsdialog.

Ein Wort zum Schluss
Mit dem vorgestellten Textarchitektur-Modell ist es möglich, alle Textkategorien eines Internet-Shops zu konzipieren – und optimal für Ihre speziellen Zwecke zu nutzen.
„Appetit auf mehr“ wecken Teaser und Headlines. Für die Inhalte stehen Inhaltstexte, Links und Volltext (auch in mehreren Ebenen). Für alles, was einen Shop von anderen unterscheidet, stehen Begleittexte, Führungs- und Navigationstexte, im Einzelfall auch Texte zu technischen Features. In diesen Texten spielt die Tonalität eine große Rolle. Also die Frage, ob Sie den richtigen Ton treffen. Die Wirkung von „Ab in den Warenkorb“, „Bitte in den Warenkorb legen“ oder „Warenkorb“ ist unterschiedlich – und Teil Ihres Verkaufsgesprächs.
https://www.texterclub.de/textarchitektur/

Quellen:

⠀ https://www.duden.de/rechtschreibung/Architektonik

die Wortarten Substantiv
Одушевленное/неодушевленное abstrakt
Genger feminin
Singular
Nominativ die Architektonik
Genitiv der Architektonik
Dativ der Architektonik
Akkusativ die Architektonik