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Linguistik

Emotionalität

Die Emotionalität stellt eine natürliche psychische Verarbeitung der Wahrnehmungen und Empfindungen dar. Obwohl sie mit dem Leben untrennbar verbunden ist, hängt es immer vom konkreten Sprecher ab, ob er auch seine Emotionen während der Kommunikation vermittelt oder ob er möglichst objektiv und sachlich bleibt. [2]
Mit emotionaler Sprache informieren Sie Ihren Leser und Kunden nicht nur, sondern Sie führen und beeinflussen ihn. Emotionale Wörter lösen Gefühle aus und die sind ein grundlegender Antrieb für unser Handeln. Denken Sie nur an Wut, Freude, Angst, Liebe. Emotionale Sprache erzeugt beim Leser bestimmte Bilder und Stimmungen, die wiederum sein Verhalten beeinflussen.
Was genau macht nun emotionale Sprache aus und wie können Sie sie als Texter nutzen? Das zeige ich Ihnen im heutigen Beitrag. [3]
Mit Hilfe bewusst eingesetzter Vokale können wir so beispielsweise Bewegungen für den Leser eingängig und nachempfindbar darstellen. Das haben sich unter anderem große Markenhersteller zunutze gemacht:
Life is outside. (adidas) [3]
Trimm dich fit. [3]
Mehr Bewegung? Wir machen den Anfang. [3]
Sprachbilder haben das größte Potenzial, den Leser emotional zu berühren und Bilder in seinem Kopf entstehen zu lassen. Bildhafte Sprache funktioniert über Vergleiche mit bekannten Dingen. Wenn Sie solch einen Satz lesen:
Ihr Aufenthalt in unserem Spa – wie ein erholsamer Kurzurlaub am Meer. [3]
Sie sehen: Ein einziges Wort mit emotionalem Potenzial – und der ganze Satz verändert seine Wirkung. Schon ein einziges Wort kann eben auch unsere Sichtweise in eine neue Richtung lenken.
Weitere emotionale Adjektive, die den Leser beeinflussen, sind zum Beispiel:
atemberaubend, attraktiv, beeindruckend, elegant, erfrischend, fein, frei, glänzend, herrlich, kraftvoll, lecker, leidenschaftlich, packend, sensibel, sinnlich, sympathisch, verlockend, wunderbar, zuverlässig. [3]
Na, so einiges wiedererkannt? Klar, viele Adjektive kennen wir aus der Werbung. Diese Liste ließe sich natürlich fortsetzen.
"Wie wäre es jetzt mit einem Croissant?" [3]
"Ach, ich weiß nicht ..." [3]
"Wie wäre es jetzt mit einem leckeren, frisch gebackenen Croissant?" [3]
Wenn Sie den Leser mitreißen und den Kunden gewinnen wollen, dann achten Sie darauf, emotionale Sprache zu verwenden. Nutzen Sie dazu die Möglichkeiten
• von Laut und Klang,
• der Sprachbilder,
• der emotionalen Adjektive. [3]
Emotionale Rhetorik auf den Punkt gebracht bedeutet: Lass mit Deiner Botschaft Botenstoffe sprudeln! Kurble mit Deinen Worten die Produktion von Antriebs- und Glückshormonen an! Die rhetorischen Mittel, mit denen Sie diese Wirkung erzeugen, heißen Highlights. Wir verraten Ihnen hier 10 Wirkfiguren, mit denen Sie Ihren Vortrag auf Hochglanz polieren können. [4]
Anapher
Steigern Sie die Durchschlagkraft Ihrer Worte, indem Sie den Satzanfang wiederholen. Statt: „Danke für Ihre großartige Leistung!“ sagen Sie lieber: „Danke für Ihre Leistung! Danke für Ihre engagierte Leistung! Danke für Ihre großartige Leistung!“ Die Anapher wurde hier noch mit einem Dreierschritt und einer Klimax (Steigerung) kombiniert. So berührt Ihr Dank gewiss die Herzen Ihrer Zuhörer.
Alliteration
Erhöhen Sie die Einprägsamkeit Ihrer Kernbotschaften, indem Sie die Anfangsbuchstaben wiederholen. Sagen Sie nicht: „Dieses Konzept ist fundiert, erfolgreich und lukrativ“. Sagen Sie besser: „Unser Konzept: wissenschaftlich, wirtschaftlich, wirkungsvoll!“ So punkten Sie vor wichtigen Runden, und Ihre Botschaft prägt sich in die Köpfe der Entscheider ein.
Narratio (Storytelling)
Bewegen und faszinieren Sie die Zuhörer mit einer Geschichte. Nutzen Sie dabei immer die Hollywood-Struktur: Erzählen Sie von scheinbar unüberbrückbaren Hindernissen, von Ihrem zähen Kampfgeist auf dem Weg zur erfolgreichen Lösung. Lassen Sie dabei böse Widersacher, Goliaths und Entmutiger auftreten. Zeigen Sie, wie pfiffig Sie diese ausgetrickst haben. Das ist spannend und beeindruckend zugleich und lässt Sie als intelligenten Problemlöser glänzen.
Rankings
Menschen lieben Rangfolgen. Ordnen Sie einfach Ihre Kernbotschaften in eine Reihenfolge von unwichtig bis wichtig, von schwach bis stark, von zehn bis eins. Suchen Sie sich dazu eine passende Anzahl wie drei, sieben oder zehn, und schon haben Sie in kürzester Zeit nicht nur eine Gliederung für die Rede, sondern auch ein wirkungsvolles Stilmittel untergebracht.
Beispiele: „Die drei besten Varianten, um Ihre Firma wieder erfolgreich aus der Krise zu führen“ oder „Die 7 Irrtümer des Change-Management“ oder „Die 5 Geheimnisse einer langen und aufregenden Ehe“. Sehr wirkungsvoll ist auch die ironische Hitparade: „Die 10 besten Wege, wie nie wieder eine Innovation unser Unternehmen verlässt!“ Hochspannung garantiert! [4]
Concessio (Verzicht)
Sagen Sie explizit, worüber Sie heute nicht sprechen werden, um es gerade so hervorzuheben. Sagen Sie nie: „Das Konzept des Wettbewerbers hat Schwächen“. Sagen Sie diplomatischer: „Ich möchte an dieser Stelle nicht über die Schwächen unserer Wettbewerber sprechen, auch nicht über die immensen Kosten, die seine Lösung verursacht. Nein, lassen Sie uns heute …“ Präsentieren Sie nach diesem genialen Schachzug mit leuchtenden Augen Ihre eigene Lösung – natürlich mit weiteren Rhetorik-Highlights garniert. Dieser Auftrag ist Ihnen gewiss!
Slogan und Imperativ
Demonstrieren Sie Leadership durch klare Appelle und knackige Slogans. Sagen Sie nicht: „Nur wenn wir unsere Kunden glücklich machen, geht es unserem Unternehmen gut.“ Motivieren Sie stattdessen mit einem Slogan: „Wer belohnt, wird belohnt!“ und zählen Sie dann Ihren Zuhörern auf, womit sie belohnt werden, wenn Sie kundenorientiert vorgehen. Klare Ansagen motivieren zu klarem Verhalten – probieren Sie es einfach aus.
Ironie und Paradoxien
Prangern Sie Missstände an, ohne griesgrämig und oberlehrerhaft zu wirken, mit Ironie und paradoxen Interventionen. Wenn Sie einen Vortrag über moderne Lernmethoden halten, dann fragen Sie Ihr Publikum: „Welche ultimativen Tipps kennen Sie, wie man möglichst jede Lernmotivation vernichtet?“ Schreiben Sie die Antworten am Flipchart mit. Ich garantiere Ihnen, das wird nicht nur sehr lustig, das motiviert Ihre Zuhörer mehr, sich zu verändern, als jeder erhobene Zeigefinger.
Beeindruckende Zahlen
Nichts überzeugt heutzutage mehr als eine aufsehenerregende Zahl, ein Zahlenranking. Inszenieren Sie diese Zahlen: rechnen Sie hoch und lassen Sie das Publikum diese Zahl raten. Schreiben Sie Verluste auf das Flipchart und streichen Sie sie groß durch. Betonen Sie Ihre Zahlen richtig, machen Sie Wirkpausen. Konzentrieren Sie sich auf wenige, aber wichtige Zahlen. Wiederholen Sie beeindruckende Zahlen, verraten Sie Zahlen nicht sofort. Präsentieren Sie auch Zahlen spannend und faszinierend. Sagen Sie also nicht: „Mit dieser Methode sparen Sie 30%.“ Sagen Sie lieben „Schätzen Sie mal, wie viel Euro Sie mit dieser Methode sparen können?“ [4]
Analogie und Metapher
Erzeugen Sie Bilder im Kopf Ihrer Zuhörer und malen Sie mit Worten. Sagen Sie nicht: „Diese Methode ist schneller als die alte.“ Sagen Sie lieber: „Stellen Sie sich einen Golf und einen Jaguar vor. Der Golf, das ist die alte Methode. Die neue Methode, das ist der Jaguar.“ Oder „Wer von Ihnen ist schon den Golf der ersten Generation gefahren? Hand hoch… (Abwarten bis alle strecken) Und wer von Ihnen fährt jetzt einen Golf der neuen Generation? Hand hoch… Und wer von Ihnen möchte wieder tauschen? Hand hoch…. Sehen Sie, genauso wird es Ihnen gehen, sobald Sie die neue Methode ausprobiert haben. Sie möchten nie wieder tauschen!“ [4]
Interaktion und Demonstration
Ein Vortag ist keine Einbahnstraße. Ein lebendiger Vortrag lebt vom Dialog, vom Austausch der Energie zwischen Redner und Publikum. Zeigen Sie Ihrem Publikum viel, fragen Sie es, lassen Sie es etwas tun, lassen Sie 2-3 Sitznachbarn sich zu einer These kurz austauschen, bewegen Sie Ihre Zuhörer im wahrsten Sinne des Wortes. Nehmen Sie Objekte, Modelle, Prototypen mit. Begeistern Sie mit Quizfragen, Tests zum Ausfüllen und anderen Erfolgserlebnissen. Materialisieren Sie Ihre Worte.
Sagen Sie also nicht nur: „Wir leben in einer Zeit mit riesigen Veränderungen“ – zeigen Sie lieber ein klobiges altes Handy (keine 10 Jahre alt) und ein schmales Smartphone; oder eine ‚gigantische‘ 10 MB Festplatte (10 Jahre alt) und einen winzigen 32 GB USB-Stick. So motivieren Sie eindrucksvoll uns einfach zugleich für Ihre Lösungen und Ziele.

Quellen:

⠀ Emotionalität. Deklination des Substantivs. – Ressource: https://www.verbformen.de/deklination/substantive/?w=Emotionalit%C3%A4t

⠀ Bc. Iva Vlčková. Emotionalität und expressive sprachliche Mittel in den publizistischen Texten. Diplomarbeit. – Ressource: https://is.muni.cz/th/ta0ou/diplomova_prace_Iva_Vlckova.pdf

⠀ Emotionale Rhetorik: Berühren Sie Ihre Zuhörer! – Ressource: https://unternehmer.de/management-people-skills/96067-emotionale-rhetorik-beruhren-sie-ihre-zuhorer

die Wortarten Substantiv
Одушевленное/неодушевленное abstrakt
Genger feminin
Singular
Nominativ die Emotionalität
Genitiv der Emotionalität
Dativ der Emotionalität
Akkusativ die Emotionalität